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Gismo, Golden Retriever, 2 1/2 Jahre alt, Lähmung beider Hintergliedmaße

Nach heftigen Fieber und Gliederschmerzen brach Gismo zusammen und war in den Hintergliedmassen gelähmt und zeigte in den Vordergliedmassen eine Spastik.
In der Tierklinik wurde Gismo in der Neurologie klinisch versorgt. Neurologische Tests und Untersuchungen zeigten dann eine Entzündung im Wirbelsäulenkanal mit Einblutungen
im Bereich der Brustwirbelsäule BW2/3. Er wurde auch auf Medikamente eingestellt. Gismo durfte nach 3 Tagen wieder nach Hause und kam dann sofort zur Physiotherapie.
Der liebe Gismo wurde mit Passiven Bewegungen und Massagen mobilisiert. Gezielte Reflexübungen um Reaktionen zu erzeugen wurden tatkräftig auch von den Besitzern täglich beübt.
Mit Lasertherapie, Elektrotherapie und Akupunktur wird Gismo zusätzlich unterstützt.Nach dem entfernen des Katheders kam Gismo ins Unterwasserlaufband.
Dort waren wir dann alle fasziniert, denn Gismo begann ganz automatisch die Hinterbeine zu bewegen.Zwar noch recht unkontrolliert aber die Bewegungen waren da.
Diese Bewegungen wurden von Mal zu Mal besser und Gismo macht Fortschritte. Das rechte Hinterbeine wird sehr stabil und die Bewegungen werden kontrollierter.
Zuhause versucht Gismo nun auch aufzustehen. Mit etwas Unterstützung klappt dies auch ganz gut und inzwischen kann er selbständig aufstehen und ein paar Schrittchen nach vorne gehen.
Mit viel Kraft und Energie, vor allem Mut, Zuversicht und viel Geduld der Besitzer macht Gismo immer wieder weitere Fortschritte. Ein komplexes „Hausaufgabenprogramm“ steht täglich an.
Gismo ist ein ganz lieber Patient der geduldig auch alles mitmacht und selbst auch den Willen hat, dass er wieder Laufen kann.
Heute im März 2014 kann Gismo mit Unterstützung einige Schritte auf rutschfestem Untergrund laufen und versucht dies auch immer wieder selbständig.
Das Aufstehen klappt inzwischen gut und er kann sich im Stand auch einige Minuten halten. Im Unterwasserlaufband zeigt sich Gismo besonders aktiv.
Dies macht ihm unheimlich viel Spaß. Mit Leckerli und Spielzeug wird er immer wieder motiviert und es wird ihm nie zuviel oder zu langweilig. Er bewegt nun auch beide Hintergliedmaße sehr schön im Wasser.

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Bingo, Malinois-Schäfer-Rüde, 3 1/2 Jahre, Abriss Achillessehne rechts

Bingo hatte einen Sportunfall, bei dem die rechte Achillessehne durchtrennt wurde. Leider wurde dies zu spät erkannt und die Sehne verkürzte stark, so auch die Muskulatur.
Bingo wurde in der Klinik operiert. Die Sehne wurde durch ein Stück Draht „verlängert“ bzw. ersetzt. Danach musste er einen Fixateur extern tragen zur Stabilisation.
Nach 12 Wochen darf Bingo jetzt wieder sein Bein kurz belasten. Die Nachuntersuchung war sehr positiv und die Prognose ist sehr gut, dass Bingo das Bein wieder belastet. In der Physiotherapie werden mit Bingo Dehnungen für die verkürzte Muskulatur und Sehnen und Passive Bewegungen durchgeführt. Auch die Rückenmuskulatur, Schulter und Nacken werden entspannt. Natürlich darf Bingo ins Unterwasserlaufband zum schonenden Muskulaturaufbau, was auch ganz toll klappt. Schon nach der ersten Behandlung benutzte Bingo vermehrt das Bein.


vor der OP                                              nach der OP                          Röntgen nach OP


im Unterwasserlaufband
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Thela, Schäferhündin, 7 Jahre, beidseitig schwere Hüftarthrose
im Mai 2009 kam die Diagnose: schwere Hüftarthrose beidseitig. Eine Welt brach zusammen. Thela-Frauchen litt auch ganz arg darunter. Die liebe Thela konnte keinen Schutzdienst mehr machen, keine Tobereien mit anderen Hunden und auch der Spaziergang fiel immer kürzer aus. Nun kommt das „Dreamteam“, Thela, Frauchen, und Blinkie (der Zweithund) regelmäßig zur Behandlung. Thela geniesst die Behandlungen, entspannt total und die Fortschritte lassen sich sehen! Thela hat bereits schon nach der ersten Behandlung ein besseres Gangbild und so wachsen die Erfolge mit jeder Behandlung.
Thela hat auch eine eigene Homepage, wo Frauchen die Geschichte von Thela erzählt, Höhen und Tiefen, sowie auch weitere Behandlungsbilder: -> hundephysiotherapie.blog.de
Hier ein Video: Thela im Unterwasserlaufband

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Fedor, 6 Jahre, Weimaraner, Rüde, Rückenmarksinfarkt

Fedor hatte plötzlich Ausfallerscheinungen der Hintergliedmaße, konnte nicht mehr richtig Aufstehen, Gleichgewicht und Koordination waren so gut wie nicht mehr vorhanden. In der Klinik wurde durch CT ein Rückenmarksinfarkt BW13/L1 festgestellt. Jedoch war keine komplette Unterbrechung des Rückenmarks festzustellen. Fedor wurde mit Medikamenten eingestellt und kam dann gleich zur Physiotherapie. Bereits nach der ersten Behandlung sah man bei Fedor riesige Fortschritte beim Laufen und Aufstehen.  Nach 4 Wochen mit Passiven Bewegungen, Elektrostimulation, anregenden Massagen, Lasertherapie, Koordinationsübungen und Unterwasserlaufband war Fedor bald wieder der „Alte“.



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Emma, Golden Retriever Hündin, 7 Monate jung, schwere HD beidseitig

Emma ist erst 7 Monate und es wurde bereits schwerste Hüftdysplasie beidseitig festgestellt. Als Emma bei mir vorgestellt wurde, war sie sehr schmerzhaft. Die Besitzer erzählten, dass sie sich selbst anknabbert und in die Rute beißt, sogar knurren ist dabei. Dies deutet alles auf Schmerzen hin. Das rechte Hüftgelenk war auch sehr erwärmt und in der Passiven Bewegung zeigte Emma Schmerzen. Emma wurde daraufhin nochmals schnellstens in der Klinik vorgestellt und man hat ein zu einem künstlichen Hüftgelenk geraten. Diese OP fand nun im Januar 2011 erfolgreich statt. Emma war nach der OP fast schon zu fit und man muss sie immer bremsen. Sie wird nun in der Physiotherapie mit leichten Passiven Bewegungen, Massage, Lasertherapie und Unterwasserlaufband zum schonenden Muskelaufbau wieder an den „normalen Tagesablauf“ sanft herangeführt.

1. Tag nach OP     4 Wochen nach OP

Emma nach Unterwasserlaufband    Narbe wurde mit Laser behandelt

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Bandero, Chihuahua, 5 Jahre mit Rückenmarksinfarkt in der Halswirbelsäule

Bandero hatte plötzlich starke Schmerzen und konnte sich nicht mehr bewegen. Er war völlig gelähmt, beide Hinterbeinchen und beide Vorderbeinchen zeigten keine Bewegung mehr und keine Reflexe.  Durch CT und MRT  bestätigte sich die Tetraparese die sehr linksbetont sich darstellt und eine Einblutung im Rückenmark und eine intramedulläre Blutung.  Eine ursächliche oder chirurgische Behandlung ist nicht möglich. Es wurde von der Klinik Physiotherapie empfohlen, jedoch waren die Prognosen anfangs nicht sehr gut.
Nach den ersten 14 Tagen intensiver Physiotherapie mit intensivem Hausaufgaben für die Besitzer zeigten sich die ersten Erfolge. Es stellten sich in den Gliedmaßen wieder die Reflexe her, außer dem linken Vorderbeinchen. Nach einer weiteren Woche begann Bandero sich aufzusetzen. Er versuchte auch zu laufen, fiel jedoch gleich wieder nach vorne links hin. Bandero kam mit der Schwimmweste ins Unterwasserlaufband und dort wurden gezielte Gehbewegungen beübt. Bandero wurde immer munterer. Jetzt nach 5 Wochen klappt  der Urin- und Kotabsatz wieder und er macht selbständig ein paar Schrittchen. Auch wird er nun in der Physiotherapie etwas „aufmüpfiger“, was aber ein gutes Zeichen ist. Die Besitzer haben  zu Hause viel mitgearbeitet. Sie haben Bandero zu Beginn auch eine Tasche gebastelt, so dass er nicht immer nur liegend den Tag verbrachte, sondern sich auch in der Waagrechten befand. Was ganz wichtig war, die Besitzer  haben  immer an Bandero geglaubt und ihn nicht aufgegeben.

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Franz, Rauhaardackel Rüde, 10 Jahre, 2 x Bandscheibenvorfall

im Januar 2010 hatte Franz einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich 6/7. Nach der Operation ging es Franz weiterhin schlecht. Er lahmte vorne rechts und knickte immer wieder ein, auch hatte er noch Schmerzen, denn bei mancher Bewegung schrie Franz erbärmlich auf. Mit gezielter Physiotherapie und Akupunktur sowie Laserbestrahlung ging es Franz bald viel besser.  Im Sommer 2010 war Franz wieder der „Alte“. Er freute sich des Lebens und grub wieder nach Mäusen und ging auf Beutejagd. Im September 2010 erlitt Franz einen weiteren Bandscheibenvorfall, hatte Ausfälle in den Hintergliedmaßen. Diesmal war BW13/L1 betroffen.  Im CT konnte man noch Einblutungen im Wirbelsäulenkanal feststellen.  Franz wurde wieder operiert. Er kam auch ganz schnell wieder auf die Beine, jedoch nach 6 Wochen stagnierte der Heilungsprozess und man konnte sogar einen Rückschritt feststellen.  Man konnte diesen Rückschritt nur auf die „Einblutungen“ rückschließen. Mit viel Geduld der Besitzer, 2 x wöchentlich Physiotherapie und die langsame Einführung in die alten Gewohnheiten (was sehr gut ist für die Psyche) geht es Franz heute wieder gut und tollt und spielt mit seiner „Partnerin“ wie früher.

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Lasko, 9 Monate, Neufundländer, Kreuzbandriss links

Lasko hatte mit 6 Monaten einen Kreuzbandriss. Da er jedoch noch voll im Wachstum war, musste man mit der OP noch abwarten. Mit 9 Monaten wurde er dann mit der OP-Methode TPLO operiert. Es verlief alles ganz gut. Lasko kam regelmässig ins Unterwasserlaufband um gelenkschonend Muskulatur auf zubauen. Nach ca. 12 Wochen lahmte er erneut sehr schwer. Es wurde festgestellt, dass der Mediale Meniskus Defekte aufwies und er erneut einer OP unterzogen werden muss. Das war aber noch nicht alles. Erneut musste Lasko nach weiteren 3 Monaten sich einer OP unterziehen, da das Knie sich sehr instabil erwies. Lasko ist ein sehr großer Neufundländer mit 70 kg. Das Knie wurde nun noch Seitenbänder stabilisiert. Nun nach fast 1 1/4 Jahren sind wir noch am Muskulaturaufbau im Unterwasserlaufband und mit leichten Passiven Bewegungen und Lasertherapie wird das Knie zusätzlich unterstützt.

   

 

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Lea, 9 Jahre, Landseer, beidseitig schwere Hüftdysplasie

bei Lea hatte man bereits ganz früh eine Hüftdysplasie festgestellt, beidseitig, links jedoch deutlich ausgeprägter als rechts. Lea wurde bereits mit 1 1/2 Jahre operiert. Es ging ihr danach viel besser. Sie hat jetzt als Hundeseniorin Probleme mit dem Aufstehen und die Muskulatur hat auch sehr abgebaut. Lea wird in der Physiotherapie mit gezielten Passiven Bewegungen, Massgen, Elektrotherapie und Laufen im Unterwasserlaufband behandelt. Die Therapie tut Lea sehr gut, sie kann bereits wieder besser Aufstehen und auch die Muskulatur hat sich deutlich verbessert.

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Carlson, 11 Jahre, Dalmatiner-Mix Rüde, Bandscheibenvorfälle – 3 x
Carlson hatte plötzlich Lähmungserscheinungen und war sehr schmerzhaft, besonders in der Halswirbelsäule hatte er große Schmerzen. In der Tierklinik wurde mittels CT die Bandscheibenvorfälle erkannt. Drei Stück nacheinander. BW12/13, BW13/LW1, LW1/LW2. Carlson musste jedoch schon früher einen Vorfall gehabt haben, da deutliche Verkalkungen in der Wirbelsäule erkennbar sind. Die Prognose steht jedoch sehr gut, da Carlson schnell wieder Reflexe zeigt und sich auch wieder fortbewegt. Die Medikation mit Cortison schlug sehr schnell an. Carlson kam darauf hin auch gleich zur Physiotherapie. Hier wurden die ersten 3 Mal eine reine Schmerztherapie gemacht. Heisse Rolle zur Entspannung der Wirbelsäule, besonders auch im Halsbereich, leichte Passive Bewegungen, Massage, Lasertherapie und Akupunktur. Ab der 4. Behandlung kam Carlson zuerst ins Unterwasserlaufband zum schonenden Muskulaturaufbau. Bereits nach der 6. Behandlung geht es Carlson wieder sehr gut. Sein Frauchen hat auch auf Anraten eine Autoeinstiegshilfe und ein Brustgeschirr gekauft. Die Heisse Rolle und sanfte Massage werden als Hausaufgabenprogramm selbst durchgeführt.


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Die kleine Minnie Maus. Nach der OP „Bandscheibenvorfall Grad2“ bestand eine komplette Lähmung der Hintergliedmasse.Auch hatte sie eine Inkontinenz der Blasen- und Darmfunktion. Nach intensiver Nervenbehandlung, wie hier zu sehen im Bild u.a. mit Reizstrom, konnte Minnie bereits nach der 5. Behandlung sich wieder aufrichten. Nach der 10. Behandlung läuft sie schon wieder ein paar Schritte selbständig, hat die Blase und Darm wieder unter Kontrolle und steht sogar wieder beim Trinken.Heute, nach 5 Monaten, läuft Minnie noch etwas „wackelig“ und überkötet noch zeitweise. Minnie erhält noch zusätzliche Behandlung mit Unterwasserlaufband und Koordinationsübungen, sowie Gleichgewichtsübungen.
Minnie zeigt im Unterwasserlaufband ganz tolle Fortschritte und stabilisiert sich zunehmend.



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Purdy, Dalmatiner, ca. 8-10 Jahre, Bandscheibenvorfälle, CES, HD
Purdy kommt aus Mallorca und ist seit 2001 bei ihrer Familie in Deutschland. 2004 wurde eine HD festgestellt. Im März 2007 zeigte Purdy eine hochgradige Hinterhandschwäche beidseitig. Sie ist nicht mehr in der Lage selbstständig aufzustehen und nicht mehr gehfähig. Jedoch erfolgte Harn- und Kotabsatz selbstst?ndig. Nach einer MRT der Wirbelsäule wurden mehrere Bandscheibenvorfälle (Grad 2 – Extrusion) mit stärkster Kompression TH13/L1 mit einer starken Verengung des Wirbelsäulenkanals, Ganglionzyste und Spondylosen.
OP in der Uni Bern am 30.03.07 mit Corpektomie TH13-L1 und L1-L2. Purdy war nach der OP nicht gehfähig und die Prognosen waren nicht positiv.
Purdy erhält einen Hunderollwagen (www.hunderollwagen.de) und einen Tragegurt, in dem sie zu Hause in der Horizontalen gehalten wird.
Seit dem 06.04.2007 ist Purdy täglich in physiotherapeutischer Behandlung.
Mit Elektrotherapie, Passiven Bewegungen, Komplexbewegungen, Reflexe nach RITA/RITZ, Massagen, Eisbehandlungen wird Purdy behandelt. Nach Ziehen der Fäden kommt sie ins Unterwasserlaufband. Mit einer eisernen Konsequenz der Behandlung erzielen wir sehr positive Erfolge. Purdy ist eine sehr liebe und geduldige Patientin, die alle Behandlungen ganz toll mitmacht und mit Leckerlis im Unterwasserlaufband ganz toll motivieren lässt.

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Arielle, Boxerhünding, 3 Jahre, Rückenmarksinfarkt
Arielle hat in ihren jungen Jahren schon so „Einiges“ mitgemacht und ist immer noch froh, freundlich und lieb.
Mit 3 Monaten erlitt Arielle einen mehrfachen Oberschenkelbruch. Mit 1 Jahr fand eine Femurkopfresektion (Entfernung des Hüftkopfes) statt. Bereits damals hatte sie erhebliche Probleme die rechte Hintergliedmasse wieder richtig physiologisch zu bewegen. Nach etwas einem halben Jahr hatte sie auch dieses Problem überwunden. Jetzt mit 3 Jahren erlitt Arielle einen „Rückenmarksinfarkt“ – auf dem Röntgenbild sind deutliche Einblutungen im R?ckmarkskanal in Höhe BW10/11. Dies führte dann akut zu einer Lähmung beider Hintergliedmasse. Nach der Gabe von Cortision und Schmerzmitteln, erholte sich das linke Hinterbein wieder, jedoch das rechte kann sie nicht benutzen. Nach einigen physiotherapeutischen Behandlungen, lernte Arielle wieder das Bein richtig zu benutzen, was jedoch nur funktioniert, wenn sie sehr langsam und behutsam auftritt (was bei ihr fast unmöglich ist – sie hat ein ausgesprochenes unermüdliches Temperament). Auch die Muskulatur hat sich schon wieder schön gebildet
Arielle wird Massage, Passiven Bewegungen, Elektrotherapie, Reflexübungen und Akupunktur behandelt.


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Timi, Australian Terrier, 8 Jahre, Kreuzbandriss rechts
Der kleine Timi lahmte plötzlich stark und benutzte sein Beinchen nicht mehr, zog es nach oben. Die Diagnose: Kreuzbandriss. Mittels OP wurde das Kreuzband rekonstruiert. Leider wurde der mediale Meniskus noch in Mitleidenschaft gezogen. Die OP verlief sehr gut, jedoch hat Timi sein Beinchen wohl „vergessen“. Auch noch 8 Wochen nach der OP, zieht er das Beinchen hoch und benutzt es nicht. Die Muskulatur ist natprlich auch stark abgebaut.
Timi kommt nun zur Physiotherapie. Bereits nach der ersten Behandlung sieht man Erfolge. Er benutzt kurzzeitig sein Beinchen. Mit jder Behandlung sieht man mehr Fortschritte. Die Geschwindigkeit und Laufzeit im Unterwasserlaufband wird jedes Mal gesteigert und Timi benutzt sein Bein nun auch beim Laufen. Wenn es allerdings sehr schnell gehen muss, vergisst er es doch hin und wieder mal. Die Muskulatur ist auch schon wieder kräftiger. Zusätzlich werden passive Bewegungen gemacht, Massage und Lasertherapie.

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„Enyo“, Labrador, 3 Jahre,
beidseitige Hüftdysplasie, links stärker als recht

Enyo wurde im Alter von 1 1/2 Jahren
auf Grund der tierärztlichen Diagnose „Hüftdysplasie“ mit beidseitigem
Muskelschnitt – Entfernung des M. pectineus – operiert. Sein Gangbild
wurde darauf hin auch wieder „rund“ und physiologisch. Die Muskulatur
von Enyo wurde im Unterwasserlaufband wieder sehr schnell aufgebaut.

Um die Muskulatur und das Gangbild so gut zu erhalten, kommt Enyo nun
regelmäßig 14-tägig aufs Unterwassserlaufband und läuft da seine 45
Minuten auf fast Maximalgeschwindigkeit.

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Hanna, Samojeden-Hündin, 13 1/2
Jahre, beidseitig schwerste Hüftdysplasie

Hanna hat ganz massive Probleme beim
Aufstehen. Meist braucht sie dazu auch Hilfe und Unterstützung. Auch das
Spazierengehen macht ihr keine so richtige Freude mehr, die Wegstrecke
hat sich deutlich verkürzt. Das Gleichgewicht zu halten fällt ihr auch
ziemlich schwer.

Seit Hanna zur Physiotherapie kommt, hat sich ihre Lebensqualität
deutlich verbessert. Hanna kommt zuerst ins Unterwasserlaufband um hier
schonend Muskulatur aufzubauen, Gleichgewicht und Koordination zu beüben
und auch die Kondition wird sichtlich gesteigert. Danach genießt Hanna
die Schmerztherapie. Mit einer entspannenden Massage, Passiven
Bewegungen der Hintergliedmaße, Lasertherapie und Laserakupunktur fühlt
sich Hanna sichtlich wohler und macht auch wieder „Dinge“, die sie
früher nicht mehr gemacht hat. Die Wegstrecke hat sich deutlich
verlängert, Hanna schüttelt sich auch wieder durch, kann das
Gleichgewicht auch wieder halten. Nur mit den Aufstehen, da happert es
halt immer noch.

Hanna hat ihre Kondition enorm gesteigert. Innerhalb 6 Behandlungen hat sie ihre Laufzeit mehr als verdoppelt.

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„Imme vom Krümelhof“,
Rauhaardackel, 13 Jahre

Imme ist seit 13 Jahren eine ganz treue und liebe Partnerin ihrer Besitzerin.

Leider verschlechtert sich der Zustand von Imme täglich. Es kam zu einem
Harnverhalten und Imme musste täglich zur Blase entleeren zum
Tierarzt. Auch der Kotabsatz ist unkontrolliert. Sie litt unter
deutlicher Hinterhandschwäche. Durch den Tierarzt wurde CES (Cauda
Equina Syndrom) diagnostiziert durch ein Röntgenbild. Imme wurde
operiert mittels Hemilaminektomie. Die OP verlief sehr erfolgreich. Mit
Physiotherapie wurde gleich nach 2 Tagen post-OP begonnen. Nach Ziehen
der Fäden kam Imme ins Unterwasserlaufband. Von diesem Zeitpunkt an
konnte man täglich eine Verbesserung verzeichnen. Nach bereits 14 Tagen
steht Imme eigenständig am Wassernapf und macht einige Schrittchen. Im
Unterwasserlaufband läuft Imme bereits 15 Minuten, ohne zu Überkreuzen
und Überköten. Nach bereits 3 Wochen intensiver Physiotherapie ist sie
auch wieder „stubenrein“ und begrüßt ihr Frauchen morgens im Stehen.

Heute, im Oktober 2007,
kommt Imme alle 4 Wochen zu Physiotherapie. Sie genießt ihre
Behandlungen wie Massage, Magnetfeldtherapie, Entspannungen der
Wirbelsäule, Passive Bewegungen, Elektrotherapie und noch einige andere
Anwendungen.

Imme freut sich aufs Spazierengehen und dreht mit ihrer Besitzerin
wieder ganz tolle Runden, länger und besser als zuvor. Auch ist sie
wieder ganz stubenrein. Alle sind ganz glücklich.

Das ist Imme heute:

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Chiara, Katze 15 Jahre, Wirbelsäule-Probleme, Bandscheiben-Degeneration, Lähmung hinten

Chiara hat zu diesen akuten Problemen noch Schwäche mit Niere, Blase, Herz und erhebliche Probleme mit dem Kotabsatz. Sie ist eine ganz liebe Katze und kommt sehr gerne zur Physiotherapie und lässt sich auch sehr gerne behandeln und schnurrt dabei. Chiara geht es bereits nach 2 Behandlungen viel besser. Sie darf immer wieder im Rhythmus von 2 Wochen zur Physiotherapie kommen.

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Benno,
Berner-Sennen-Rüde, 31/2 Jahre, beidseitig schwerste HD

Benno leidet in seinem kurzem Leben bereits von Anfang an an
schwerster beidseitiger Hüftdysplasie und dazu noch einen
angeborenen Herzfehler. Dadurch kann Benno auch keiner OP unterzogen
werden und kann nur mit Schmerzmittel einigermaßen mit
Lebensqualität leben. Er konnte keine Treppen laufen, hatte keinen
Spaß an Bewegung. Er wurde von fast allen Seiten „aufgegeben“, aber
nicht von seinen Besitzern.

Da ich für meine Hündin eine Hundeeinstiegshilfe fürs Auto suchte
und die Firma EasyHopper aus Lauf in Baden diese herstellt, haben
wir so zu einander gefunden.


www.easy-hopper.de

Benno wird in der Physiotherapie mit der Heißen Rolle zur
Entspannung behandelt. Danach erhält Benno eine Breuss-Massage für
die Wirbelsäule und Passive Bewegungen der Hintergliedmaße sowie
Elektrotherapie zur Stimulierung und Durchblutung.

Zusätzlich erhält Benno Akupunktur, die ihn auch wieder richtig auf
„Trab“ brachte. Nach der ersten Akupunkturbehandlung sprang Benno
sogar aufs Sofa, was er vorher noch nie gemacht hat und auch nicht
konnte. Seit den Behandlungen ist er viel agiler und
lebensfreudiger.


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Tess,
Labrador-Setter-Hündin, 11 Monate, 3-fach Beckenosteotomie

Tess Hueftgelenksdysplasie
fiel dadurch auf, dass sie nach der Welpenspielgruppe schlief und danach
nicht mehr richtig aufstehen konnte. Im Roentgenbild zeigte sich dann
eine schwere Hueftgelenksdysplasie beidseits. Die erste OP wurde im
September 07 durchgefuehrt, die zweite dann gut 6 Wochen spaeter im
November 07. Jeweils die 6 Wochen nach OP durfte sie nur zum Urin und
Kot absetzen an der Leine eine kleine Runde gehen, den Rest ihrer Zeit
musste sie in einer Transportbox verbringen – anders war der junge Hund
nicht ruhig zu halten.

Nach dem Fädenziehen kam Tess zur Physiotherapie. Im Unterwasserlaufband
stellte Tess sehr schnell ihre physiologische Bewegung wieder her
und baute auch sehr schnell Muskulatur auf. Nach 10 Behandlungen wurde Tess erneut in der Tierklinik vorgestellt und ihre Besitzer sind
überglücklich, denn Tess ist geheilt. Beide Hüftköpfe sind ganz schön in
den Gelenkspfannen und auch die Bruchenden der Knochen sind wunderbar
zusammen geheilt.

Sie darf jetzt wieder Toben, Spielen und Spass haben.

Nach der OP Tess fühlt sich wieder wohl
und liebt das Leben



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Krimi, Pyrenée
Schäferhündin, 6 Monate alt, Femurkopfresektion rechts

die kleine Krimi lief
immer schlechter und lahmte. Nach 4 Wochen wurde leider erst bemerkt,
dass der Femurkopf luxiert ist. Das Problem war schon so weit
fortgeschritten, dass man Krimi einer Femurkopfresektion unterzog. Die
OP hat sie gut überstanden, war allerdings die erste Zeit sehr
angeschlagen. Sie hat ganz wenig gefressen und schlief immerzu. Nach 3
Wochen haben wir mit Physiotherapie begonnen. Muskelaufbau im
Unterwasserlaufband, Passive Bewegungen der Hintergliedmasse und
Entspannungen der Wirbelsäule.

Nach 10 Behandlungen im Unterwasserlaufband, läuft Krimi wieder sehr
schön. Sie belastet inzwischen wieder alle 4 Gliedmasse und auch die
Muskulatur hat sich schön gebildet.

Urfée, die Partnerhündin von Krimi, war auch immer mit zur Behandlung.
Sie leidet auch unter Hüftdysplasie und hat viele Verspannungen in der
Wirbelsäule.

Krimi nach der OP Krimi im Unterwasserlaufband

Krimi bei der Massage Urfee mit der „Heissen Rolle“

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Fine, Tibet-Terrier
5 Monate jung, schwerste Hüftdysplasie rechts

Die kleine Tibet-Terrier
Hündin „Fine“ hat mit ihren erst 5 Monaten schon einen großen
Leidensweg. Nach 5 Minuten Gehen an der Leine, läuft sie nur noch
3-beinig und zieht das rechte Beinchen in der Hüfte hoch. Die Muskulatur
ist auch schon deutlich abgebaut. Ein Röntgenbild bestätigt rechts
schwerste Hüftdysplasie mit Subluxation, links Patellaluxation Grad1.

Fine kam in die Tierklinik, wo man bei so jungen Tieren (unter 6
Monaten) eine

„Juvenile Symphysiodese“ durchführen kann. Dabei wird die Beckensymphyse
mit dem Laser verbunden. Der Eingriff wird in der Regel ambulant
durchgeführt und die Tiere können am selben Nachmittag schon wieder
laufen.

Bei Fine verlief dieser Eingriff auch ohne Komplikationen. Fine kam ins
Unterwasserlaufband danach um die Muskulatur schonend aufzubauen.

Leider musste Fine 3 Monate später sich eine Femurkopfresektion
unterziehen, weil sie doch wieder Schmerzen bekam, da man sie nicht so
ruhig stellen konnte, wie der vorherige Eingriff eigentlich verlangt.
Fine hat alles gut überstanden. Auch jetzt wird wieder mit Massage,
Passiven Bewegungen und Unterwasserlaufband das physiologische Gangbild
die Muskulatur wieder hergestellt.

Heute, ein halbes Jahr später geht es Fine wieder richtig gut. Nach
einer langen, geduldigen Zeit, belastet Fine nun alle 4 Beinchen
gleichmäßig und holt nun ihre ganze Jugend nach.

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Hendrik, 3 Jahre alt, aus dem
Tierschutz, Beinamputation vorne links

der liebe Hendrik ist
momentan bei einer Gastfamilie von „Care4Life“ –
http://www.care-4-life.de

Hendrik stammt aus der Türkei und wurde
dort unter schrecklichen Umständen verletzt gefunden. Leider half nur
noch eine Amputation. Hendrik kommt total super damit zurecht. Wenn man
ihn so laufen, toben und springen sieht, kann man seine Behinderung auf
den ersten Blick gar nicht wahrnehmen.

Die Gewichtsverlagerung beträgt in der Norm 60 % zu 40 %. Also 60 % geht
über die Vorderhand und 40 % über die Hinterhand. Man kann sich nun
vorstellen was das an Ausgleich bedeutet und das ist eine zusätzliche
Belastung für die Wirbelsäule. Mit Hendrik werden in der Physiotherapie
entspannenden Übungen und Behandlungen durchgeführt. Auch kommt Hendrik
ins Unterwasserlaufband um hier beim Laufen das Gleichgewicht zu beüben,
die Muskulatur ohne Belastung der Gelenke und Wirbelsäule auf zu bauen
und dient gleichzeitig als Gangschulung.

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Junior, Westhighland
Terrier, 13 Jahre, Femurkopfresektion

im Dezember 2007 wurde bei
Junior eine Femurkopfresektion vorgenommen. Gleichzeitig wurde erkannt,
dass er am selben Beinchen auch einen Kreuzbandriss hat, den man jedoch
durch die Femurkopfresektion nicht mehr beheben kann.

Junior verlor nach der OP die Kondition, baute permanent Muskulatur ab
und wurde teilweise im Gehen und Stehen unsicher, konnte sich nicht mehr
richtig durchschütteln und rutschte mit den Hinterbeinchen beidseitig
weg.

Bereits mit den ersten 3 Unterwasserbehandlungen konnte man bei Junior
eine deutliche Besserung feststellen. Das Gangbild ist deutlich besser
und die Kondition nimmt auch zu.

Junior hat auch richtig Freude im Unterwasserlaufband. Er darf jetzt mit
seinem Frauchen regelmäßig (14-tägig) ins Unterwasserlauf kommen.

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Argee, Schäferhund,
10 Jahre, Kreuzbandriss rechts

bei Argee waren die
Anzeichen auf ein Kreuzbandriss zuerst nicht zu deuten. Tierärztlich
vermutete man anfangs Myopathie, eine degenerative Muskelerkrankung,
aufgrund der unklaren Zeichen und des extrem schnellen Muskelschwundes.
Mit Unterwasserlaufband und Elektrotherapie wurde der Muskelbereich
wieder in kurzer Zeit aufgebaut, so dass der Verdacht auf Kreuzbandriss
nun doch nahe rückte. Argee wurde dann am 19.03.2008 einer
TPLO-Operation unterzogen. Nach ca. 3 Wochen wurde dann wieder
Unterwasserlaufband zur Gangschulung und schonendem Muskelaufbau
begonnen. Nach 7 Behandlungen im Unterwasser war Argee „wieder
hergestellt“ und hat wieder Spass und Freude beim Laufen.

vor OP nach OP Argee wieder fit

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Benno, Entlebucher
Sennenhund, 3 Jahre, Lahmheit vorne links

Benno lahmte zunehmend vorne links,
besonders nach dem Aufstehen und beim Laufen sehr deutlich sichtbar.
Beim Stehen wurde das Bein entlastet und leichte
Außenrotationsfehlstellung. Durch eine röntgenologische Untersuchung
wurde ein „fragmentierter Proc. coronoideus medialis mit stark
fortgeschrittenen arthrotischen Veränderungen festgestellt. Benno wurde
am 10.09.2007 operiert und danach absolute Ruhe verordnet. Benno kam
Ende Oktober 2008 zur Physiotherapie, weil er immer noch extrem lahmte
und das Beinchen schonte.

Nach 10 Behandlungen im Unterwasserlaufband und Passiven Bewegungen
sowie Entspannungen der Wirbelsäule geht es Benno wieder sehr gut. Er
zeigt keine Lahmheit mehr auf, springt und freut sich wieder, wie es
sich für einen 3-jährigen gehört.

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Dusty,
Pekinese-Mischlingsrüde, 11 Monate, Patellaluxation rechts

der kleine Dusty hatte
eine Patellaluxation, die auf jeden Fall operiert werden musste, da sich
die Kniescheibe nicht mehr reponieren ließ. Dusty musste jedoch 2 x
operiert werden, da nach der ersten OP die Schrauben gebrochen sind und
Dusty erneut Schmerzen hatte und gar nicht das Beinchen belastete. Nach
der erfolgreichen zweiten OP belastete Dusty, vielleicht schon aus
Gewohnheit, das Beinchen immer noch nicht.

Dusty hatte natürlich schon ganz atrophierte Muskulatur, die auch schon
verkürzt war, was auch dazu beitrug, dass er das Beinchen nicht richtig
in Streckung bringen konnte.

Nach 5 Unterwasserlaufbandbehandlungen, Massagen, Dehnungen und Passiven
Bewegungen, geht es Dusty wieder viel besser und belastet auch
inzwischen das Bein wieder komplett.

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Kim, Golden-Retriever, 15 Jahre,
Arthrose

Kim ist ein ganz lieber Goldie-Senior
und für sein Alter noch ganz schön fit. Sein Frauchen, eine
Tierhheilpraktikerin, mit Spezialgebiet der TCM und Akupunktur, hält Kim
auch sehr gesund. Kim hat im rechten Ellenbogen und Kniegelenk schwere
Arthrose, die ihm auch zu schaffen macht. Seine Spaziergänge wurden
immer langsamer und kürzer, auch Lahmheiten stellten sich ein. Mit der
Physiotherapie, speziell im Unterwasserlaufband, wird bei Kim nun
schonend Muskulatur aufgebaut. Auch dient es zur Gangschulung und die
Kondition wird gesteigert, was sich auch schon positiv gezeigt hat. Kim
zeigt momentan keine Lahmheiten mehr, das Gangbild hat sich wesentlich
verbessert und die Wegstrecke beim Spazieren gehen hat sich verlängert.

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Socke (John Wayne) Greyhound,
5 Jahre

Socki lahmte seit 2 Jahren
unterschiedlich stark mit zunehmender Verschlechterung. Die
röntgenologische Untersuchung zeigte am linken Sprunggelenk starke
Veränderungen in Form von Osteophyten, Knochenanbauten, die als OCD (Osteochondrosis
dissecans) bezeichnet werden. Betroffen war besonders die mediale
Tallusrolle, das mediale Kollateralband. Die Tibialgelenkfläche war weit
nach caudal gezogen.

In der Tierklinik wurde das Gelenk medial eröffnet, mit V-förmiger
Osteotomie. Nach Entfernung der Dissekate und Osteophyten erfolgte eine
Fixation mit 2 Spongiosaschrauben und danach Gelenkverschluss.

2 Wochen nach OP kam Socki zur Physiotherapie. Der gesamte Rücken und
Wirbelsäule wurde entspannt, sowie die Schulterbereiche, die besonders
belastet wurden. Das linke Sprunggelenk wurde ganz leicht und vorsichtig
bewegt. Das Kniegelenk und die Hüfte wurden auch passiv bewegt. Die
verkürzte Muskulatur wurde mit Dehnungen behandelt. Auch wurde bei jeder
Behandlung das Magnetfeld angelegt. Nach dem Fädenziehen konnte man mit
Unterwasserlaufband beginnen mit sanfter Steigerung.

Socki geniesst die Behandlungen und die
Belastung der linken Hintergliedmasse wird zusehends besser.

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Dinka,
Berner-Sennenhündin, 7 Jahre, Spondylosen und veränderte
Wirbelaustrittslöcher

Dinka hat Spondylose, fast jeder 3. Wirbel von HWS bis
Sacralgelenk ist betroffen. Sie hat Schmerzen beim Abliegen und
schnellen Bewegungen, verändertes Gangbild, Treppensteigen geht nur noch
ganz mühsam, Schwierigkeiten beim Kotabsetzen und ein ausgeprägter
Rundrücken. Bei starken Schmerzen erhält sie Rimadyl.

Dinka wird 1 x wöchentlich
physiotherapeutisch behandelt. Ihr Gesamtzustand hat sich bereits
innerhalb 5 Behandlungen sehr positiv verändert. Sie läuft wieder ohne
Mühe Treppen und steht auch viel leichter wieder auf. Auch die
Wegstrecke hat sich verlängert, sie kann mit Frauchen wieder tolle
Wanderungen machen, ohne Schmerzmittel.

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Kimba, Weisser
Schäferhund, 2 3/4 Jahre, Bänderprobleme

Kimba hat vorne rechts und
hinten links sehr lockere Bänder, jeweils die lateralen Bänder des
Handgelenks und Sprunggelenks. Dadurch ist sein Gangbild verändert, in
dem er vorne sehr eng steht und geht und die betroffenen Gelenke beim
Laufen und Stehen nach aussen rotieren. Kimba hat vom Tierarzt Ruhe und
Schonung verordnet bekommen und gleichzeitig Training im
Unterwasserlaufband.

Bereits nach 5 x Unterwasserlaufband sieht man eine deutliche Besserung
des Gangbildes. Vorne ist es ganz gut, hinten ist noch eine leichte
Auswärtsdrehung sichtbar. Nach 10 x Unterwasserlaufband ist das Gangbild
wieder sehr gut und hat nun auch vom Tierarzt wieder das ok für mehr
Belastung.

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Ino, Bobtail-Mix, 10 Jahre,
starke Probleme beim Aufstehen und Gehen

die Röntgenbilder von Ino zeigen Spondylosen im
Lendenwirbelbereich 5-6 und 6-7. Die Kreuzwirbel zeigen eine
Auswucherung nach rechts, sowie Arthrose in beiden Hüftgelenken. Auf der
rechten Seite hat Ino mehr Probleme und Schmerzen als links und die
Muskulatur ist auch deutlich mehr atrophiert. Ino ist seit Geburt
gehörlos und leidet auch an einer Augenkrankheit, was seine Wahrnehmung
etwas einschränkt.

Ino kommt seit Oktober 2006 regelmässig, 1 x wöchentlich, zur
Physiotherapie. Er liebt vor allem die „Heisse Rolle“, mit der die
Wirbelsäule entspannt wird. Breuss-Massage, Passive Bewegungen,
Magnetfeld und Elektrotherapie helfen Ino seinen Alltag wieder mit
Lebensfreude zu geniessen. Er ist seit den Behandlungen viel lebendiger,
manchmal sogar ein „kleiner Kindskopf“ und hippelt wie verrückt umher.

 

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Mick,
Collie-Schäfer-Mix, 9 Jahre und Pauline, Dogge-Rottweiler-Mix, 8 Jahre

Mick ist ein sehr
lieber, lebensfroher Rüde. Jedoch fiel ihm das Laufen immer
schwerer. Im Jahre 2003 wurde dann durch Röntgenaufnahmen Cauda
Equina Syndrom und Spondylose diagnostiziert. Mick bekam zuerst
Schmerzmittel, was jedoch den Besitzern zuviel wurde und suchten nun
Hilfe auf anderem Wege, um Ihrem Mick das Leben zu erleichtern. Die
Muskulatur ist im Hüftbereich und Oberschenkelbereich schon etwas
abgebaut und er schleift mit dem Hinterpfoten. Bereits nach wenigen
Behandlungen geht es Mick schon viel besser. Die Therapie wird
fortgeführt durch Schmerzlinderung, Passiven Bewegungen,
Stabilisierungen und Entspannungen der Wirbelsäule.

Auch Pauline leidet
unter Überempfindlichkeiten im Lendenwirbelbereich, der auch leicht
gewölbt ist. Des weiteren leidet sie unter Arthrosen in den Knien.
Auch Pauline wird mit einer Schmerztherapie, besonders in der
Wirbelsäule, Wärmeanwendungen, Massagen und Passiven Bewegungen
geholfen.

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Moritz, Tibet
Terrier, nach Kreuzbandriss eine TPLO-Operation im rechten Knie

11 Wochen nach der
TPLO-OP, belastete Morizt noch immer nicht seine rechte
Hintergliedmasse. Er lief auf 3 Beinen und im Sitz spreizte er die
rechte Gliedmasse weit nach aussen. Der Rücken war total verspannt
und auch im Lendenwirbelbereich gekrümmt. Bereits nach der 1.
Physiotherapie lief Moritz schon viel besser. Nach 4 weiteren
Behandlungen mit Passiven Bewegungen, Massage, Magnetfeldtherapie,
Wirbelsäulenentspannungen und Stabilisationen läuft Moritz sehr
schön und baut auch schon wieder Muskulatur auf. Eine
Kontroll-Röntgenaufnahme zeigte eine sehr schöne Heilung.

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Bailey, American Bulldog,
nach Kreuzbandriss eine TPLO-Operation im rechten Knie

nach Verheilen der Narbe, kam
Bailey 3 Wochen nach der TPLO-OP zur Hundepyhsiotherapie. Die rechte
Gliedmasse wurde noch nicht belastet und zeigte eine Schonhaltung.
Mit Krankengymnastik „Passiven Bewegungen“, Massage,
Wirbelsäulenentspannungen und Unterwasserlaufband, erholt sich
Bailey von Mal zu Mal. Man sieht auch die ständige Muskelzunahme,
was natürlich ganz wichtig ist zur Kniestabilisation. Nach der 4.
Behandlung fühlt sie sich fast schon wieder „zu agil“.

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Gil, Boxerhündin, 6 Jahre,
Kreuzbandriss rechts und links, OP mit TPLO

Gil ist eine sehr liebe und treue
Patientin. Ihre Besitzerin kommt mit ihr regelmäßig im
2-Wochen-Rhythmus zur Hundephysiotherapie. Beide Kreuzbandrisse
wurden mittels TPLO-Verfahren operiert. Da der linke Kreuzbandriss
leider sehr spät erkannt wurde, hat sich hier ganz rasch eine
Arthrose gebildet. Gil zeigt zu Beginn immer eine leichte
Schonhaltung und lahmte auch schon mal nach Belastung. Dadurch
bedingt zeigten sich auch Verspannungen in der Wirbelsäule und sehr
starke Verspannungen in der rechten Schulter.

Inzwischen geht es Gil wieder sehr gut, die Hinterbacken- und
Oberschenkelmuskulatur ist nun wieder beidseitig sehr schön
ausgeprägt. Gil erhält regelmäßig Massage,
Wirbelsäulenentspannungen, Passive Bewegungen und natürlich
Unterwasserlaufband.

In den folgenden Bildern ist ersichtlich, wie schön Gil entspannt
während der Behandlung.


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Monty, ein süßer Hase, 6 1/2
Jahre

Monty hatte plötzlich
Lähmungserscheinungen und konnte nicht mehr hoppeln und war auch
inkontinent. Durch röntgen beim Tierarzt wurde festgestellt, dass
der letzte Lendenwirbel einen Versatz nach unten hat und somit
Nerven abdrückt.

Mittels Dorntherapie wurde der Wirbel gerichtet. In drei weiteren
physiotherapeutischen Behandlungen mit Elektrotherapie,
Pfotenreflexe, Passiven Bewegungen, Placings und Massage wurden
tolle Erfolge erzielt und Monty hoppelt wieder und hat auch seine
Inkontinenz verloren.

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Leila, Schäferhündin 8 Monate,
schwere HD beidseitig

bei
Leila wurde schon sehr früh eine beidseitige schwere HD diagnostiziert.
Rasanter Muskelabbau, schwammiger, unsicherer Gang waren hier die
Symptome. Mit einem beidseitigen Muskelschnitt des Adduktorenmuskels
„M. pectineus“ soll eine rasche Schmerzfreiheit erreicht werden sowie
eine Reposition des Hüftkopfes in die Hüftpfanne während des Wachstums.

Nach der OP kam Leila zur Physiotherapie. Mit Massage, Passiven
Bewegungen und Unterwasserlaufband wurde die Muskulatur wieder aufgebaut
und das Gangbild schnell stabilisiert. Leila hat sehr schnell Muskeln
aufgebaut und läuft ganz toll im Unterwasserlaufband, wo sie ganz
freiwillig und gerne reingeht und heute 45 Minuten im Wasser läuft. Das
Gangbild hat sich auch sehr viel verbessert.

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Max, Altdeutscher Hütehund, 7
Jahre, Spondylosen, Bandscheibenverkalkungen

Max hatte ganz toll Spaß an
Turnierhundesport fast ganze 6 Jahre lang. Doch leider kann er dies
nicht mehr durchführen, da er sehr starke Ataxien hat. Sein Gangbild wurde
zunehmend schlechter, überkötete sehr stark, er schont sich, in dem er
„Passgang“ geht und wird ganz schnell müde. Mittels Röntgenaufnahmen wurde
festgestellt, dass er beidseitig leichte bis mittlere HD hat,
Spondylosen fast in der ganzen Wirbelsäule, besonders stark Übergang von
Brustwirbelsäule zu Lendenwirbelsäule. Auch leidet er unter Verkalkungen
der Bandscheiben im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Ganz deutlich sichtbar ist auch die Kyphose (aufgewölbter Rücken)- siehe
Bild unten. Bei Berührung zieht Max die Wirbelsäule ganz stark zusammen.

Mit der „Heissen Rolle“ wird zuerst die
komplette Wirbelsäule entspannt. Die bekommt auch die Besitzerin von Max
als Hausaufgabe mit. Auch mit der Breuss-Massage wird Max entspannt. Mit
Elektrotherapie wird zusätzlich Durchblutung geschaffen und gleichzeitig
werden die Nerven stimuliert. Mit Passiven Bewegungen werden die
physiologische Bewegungen der Gelenke wieder hergestellt. Zur
Stimulierung und Anregung erhält Max Pfotenreflexmassage, auch zur
Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Im Unterwasserlaufband werden
Gangschulung und Koordination beübt.

Nach bereits 2 Behandlungen hat Max eine ganz andere Ausstrahlung. Sein
Rücken ist entspannter, das Überköten ist nur noch ganz selten zu
vermerken und er läuft auch viel stabiler und ist lebensfroher.

Max heute, 3 Monate später:

laut der Besitzerin von Max ist er heute
wieder der „Alte“. Er tobt, freut sich auf draussen zum Spazierengehen,
hat wieder alle lieben „Unarten“ zurück. Seine Wirbelsäule ist wieder
physiologisch in einer schönen Linie und weist keine Empfindlichkeiten
mehr auf.

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Hannibal, 8 Monate, Großer
Schweizer, IPA beids.

Hannibal wurde beidseitig am Ellenbogengelenk operiert. Diagnose war
„IPA = Isolierter Processus Anconeus“. Dies ist eine Wachstumsstörung.
Bei Hannibal wurde dieser Processus Anconeus beidseitig entfernt. Jetzt
soll er Belastungen üben und Muskulatur aufbauen.

Es werden u.a. Belastungsphasen beübt mit dem Trampolin und Stepper.
Auch wird die Wirbelsäule entspannt und die überbelasteten anderen
Strukturen entspannt. Hannibal ist ein ganz lustiger Patient. Die
Massagen und Krankengymnastik genießt er unendlich, aber auf die Geräte
hat er keine Lust –> siehe folgenden Fotos…….

Fauler Hannibal – keine Lust mehr auf
Behandlung, lieber auf dem Sofa lümmlen

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In lieber Erinnerung:

Mein treuer Patient Bero, Schäferhund 12 Jahre. Diagnose:
Cauda Equina Syndrom. Die linke Kruppen- und Hinterbackenmuskulatur ist
stark atrophiert. Wie hier im Bild zu sehen, steht Bero sehr eng mit den
Hintergliedmassen. Mit dem Stepper werden Stabilisationsübungen gemacht
zum Anspannen der Muskulatur und richtigen Belastung der
Hintergliedmasse. Bero hatte einen kompletten Ausfall der
Hintergliedmasse und Blasenfunktion. Bereits nach der 2. Behandlung trat
eine deutliche Besserung ein, Bero konnte wieder belasten. Nach der 6.
Behandlung konnte Bero wieder etwas längere Spaziergänge genießen. Bero
erhielt regelmässig 1 x pro Woche zur Prävention Physiotherapie.

Bero, Schäferhund 12 Jahre, Cauda Equina Syndrom

Bero hatte im August 2006 ein Versagen
innerer Organe.

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Senta, Dackelmischling, 15 Jahre

Die Besitzerin war
sehr verzweifelt und gab Senta schon fast auf. Senta hatte mehrere
Bandscheibenvorfälle, Grad1, und konnte trotz Spritzen und
Medikamente sich kaum mehr auf den Beinen halten. Sie hatte keine
Freude mehr am Gassi gehen und schaute auch sonst ganz traurig.
Heute ist Senta´s Frauchen sehr glücklich, denn sie zeigte bereits
schon nach der 2. Behandlung Fortschritte. Senta geht wieder gerne
spazieren und belastet auch wieder schön die beiden
Hintergliedmasse. Auch die Blasenfunktion hat sich wieder
normalisiert, denn damit hatte Senta auch Probleme. Senta erhält nun
alle 2 Wochen regelmässig zur Prävention eine Behandlung. Die
Rückenmuskulatur wird entspannt und mit Stabilisierungen gestärkt.
Mit der Heissen Rolle wird Senta zusätzlich über den ganzen Rücken
entspannt. Passive Bewegungen, Gangschulungen und
Nervenstimulationen runden das Programm ab.

Senta_Dackelmix_15 Jahre

Senta erreichte ein stolzes Alter von 17 Jahren.

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